Startseite >

Stalin - Geschichte, Texte, Informationen

 

Informationen zum Buch: Stalin - Tod oder Sozialismus

Stalin - Geschichte, Texte, Informationen

Stalin - Kindheit: Am 21. Dezember 1879 wurde Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili geboren, in der Stadt Gori in Georgien geboren. Sein Koksename wurde: Sosso. Sein Vater war Schuhmachers und seine Mutter Waschfrau. Der kleine Sosso lernte Russisch als Fremdsprache erst in der Schule. Er war ein guter Schüler.

Stalin - Jugendlicher: Der Mann, der sich später Stalin nenne sollte, wird 1894 aufgekommen in das Priesterseminar in Tiflis. Er kommt mit marxistischen Schriften und Denken in Kontakt. Er liest viel. Er wird wird Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands (SDAPR). 1899 wird Stalin aus dem Priesterseminar ausgeschlossen, wegen seiner revolutionären Aktivitäten.

Stalin - Revolutionär: Stalin agitiert für die russischen Sozialdemokraten. Nach der Spaltung der Partei in Bolschewiki und Menschewiki schlägt sich Stalin auf die Seite der Bolschewiki unter Lenin. Stalin wird verhaftet, verurteilt und in die Verbannung geschickt, aus der er aber wieder flieht. Er organisiert Überfälle auf Banken, zur Finanzierung der Revolutionäre. Stalin wird immer wieder verhaftet und kann wieder entkommen, was zu den Gerüchten führt, er wäre Spitzel für die zaristische Geheimpolizei gewesen.

Stalins erste Frau stirbt 1907. Sie war sehr gläubig und betete für die Rückkehr ihres Mannes zum Glauben.

1912 holt Lenin ihn in das Zentralkomitee der Bolschewiki. Er nennt sich von nun an Stalin = der Stählerne. Nach einer Verhaftung und Verurteilung lebt Stalin von 1913 bis 1916 in der Verbannung in Sibirien.

Stalin - Februarrevolution in Rußland: Der Zar wird gestürzt und Stalin kommt wieder nach St. Petersburg. Er bekommt Funktionen im Parteiapparat der Bolschewiki. Stalin arbeitet in der Redaktion der Prawda.

April 1917: Lenin überrascht nach seiner Rückkehr von der Schweiz nach Rußland seine Genossen, auch Stalin, mit den Aprilthesen. Lenin ruft zum Aufstand auf, der eine sozialistische Revolution werden soll.

Oktober 1917: Lenin Ratschläge eines Aussenstehenden - Lenin drängt zum Putsch der Bolschewiki. Lenin will die Gelegenheit nutzen, für die Bolschewiki die Macht zu ergreifen. Seine Genossen sind skeptisch, auch Stalin. Sinowjew und Kamenew sind dagegen.

1917 Stalin wird in der Regierung von Lenin Volkskommissar für Nationalitätenfragen.

Januar 1918: Lenin macht mit dem Dekret zur Auflösung der Verfassunggebenden Versammlung der Demokratie in Rußland endgülti ein Ende. Der Putsch der Bolschewiki sollte angeblich die Einberufung der Verfassunggebenden Versammlung sichern. Die Demokratie sollte gegen die Machtgelüste eines Kerenski und rechter Kräfte gerettet werden. Nun erklärt Lenin, warum er gar nicht daran denkt, die Demokratie zu sichern.

September 1918: Die deutsche Revolutionärin Rosa Luxemburg macht sich Gedanken über die Revolution von Lenin und Genossen: Rosa Luxemburg - Gedanken zur Russischen Revolution. Hier wird der Gedanke geprägt: Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden. Das bolschewistische System führt unvermeidlich zur Unterdrückung statt zur Befreiung.

Bürgerkrieg 1918-1920: Stalin ist an mehreren Fronten als politischer Kommissar. Im Krieg gegen Polen kommt es zur Konfrontation mit dem Führer der Roten Armee Leo Trotzki.

1919: Stalin heiratet seine zweite Frau Nadeshda Allilujewa.

Stalin - Aufstand der Matrosen in Kronstadt: Im März 1921 wird mit den Erklärungen der Matrosen von Kronstadt harte Kritik an der bolschewistischen Partei und ihrer Führung geübt. Der Aufstand der Matrosen von Kronstadt wird brutal und blutig niedergeschlagen. Als Konsequenz verstärkt die Parteiführung einerseits den Machtapparat, andererseits setzt Lenin aber auch die NÖP (Neue Ökonomische Politik) durch. Mit der NÖP wird wieder Marktwirtschaft zugelassen, in der Hoffnung, dass die subventionierten Staatsbetriebe schließlich die Wirtschaft beherrschen werden.

Stalin wird Generalsekretär: 1922 wird das Amt des Generalsekretärs geschaffen. Der Generalsekretär soll die Papierflut bändigen, die auf die Parteiführung einströmt und der Parteiführung zuarbeiten. Keiner erkennt, dass in dem neuen System dies die Schlüsselstellung des Staates ist.

Lenin Testament: Ende 1922 schreibt Lenin - Brief an den Parteitag / Testament. Es ist ein Dokument des Scheiterns. Lenin will die Arbeiter nicht an die Macht lassen, traut aber auch den Revolutionären nicht. Dass Lenin aufgrund einer persönlichen Konfrontation vor Stalin warnt, wird ihm später als Weitsicht ausgelegt.

Oktober 1923 Erklärung der 46 Parteimitglieder der Bolschewiki sind beunruhigt über die Entwicklung, die die Gesellschaft nimmt. Sie wenden sich mit einem Aufruf an die Partei. Der so genannte Stalinismus herrscht bereits in Partei und Gesellschaft, auch wenn Stalin noch längst nicht die absolute Macht hat und Lenin noch lebt

Stalin 1929: Stalin verkündet die Parole von Sozialismus in einem Land. Die Weltrevolution wird zwar nicht aufgegeben, tritt aber in den Hintergrund. Stalin bringt so die Massen der Parteikader auf seine Seite, die sich längst im neuen System eingerichtet haben und entzieht so vielen seiner Gegnern in der Parteiführung die Machtbasis.

März 1930 Stalin Text - Vor Erfolgen von Schwindel befallen - die Kollektivierung führt in die Katastrophe und Stalin, der eigentliche Verursacher, macht die kommunistischen Kader vor Ort dafür verantwortlich. Die Bauern reiben den kommunistischen Funktionären den Stalin Artikel unter die Nase. Für Stalin ist es aber nur ein taktischer Rückzug und keine Wende der Politik. Er bringt nur sich aus der politischen Schusslinie.

Januar 1935 Nach der Ermordung vom Leningrader Parteichef Kirow: Stalin Brief - Lehren aus dem Mord an Kirow. Der Mord an Kirow nutzt Stalin, um im Kampf gegen die angeblichen Feinde Recht und Gesetz endgültig in den Dienst seiner persönlichen Macht zu stellen.

Juli 1936 Der Terror wird ausgeweitet, mit erzwungen Aussagen einst mächtiger Parteiführer: Stalin Brief 1936 - Lehren aus dem Mord an Kirow

Dezember 1937 Bucharin (letzter) Brief an Stalin. Auch Bucharin ist nun Opfer von Stalin und versucht durch eine Kontaktaufnahme zu Stalin sein Schicksal zu verbessern.

Hitler Stalin Pakt: 1939 schließen die Sowjetunion und das faschistische deutsche Reich einen Nichtangriffpakt ab. In geheimen Zusatzprotokollen teilen die beiden Mächte Polen unter sich auf. Hitler hält sich so die Gefahr aus dem Osten fern, für seinen Feldzug im Westen - Stalin will so Zeit gewinnen.

Kriegsende 1945: Die Nachkriegsordnung wird auf den Konferenzen von Jalta und Berlin zwischen den Siegermächten geregelt. Stalin erringt dabei für die Sowjetunion große diplomatische Erfolge. Der Einfluss des Sowjetsystems wird auf die osteuropäischen Staaten ausgedehnt.

1951 wird Stalins Kurze Lebensbeschreibung herausgegeben. Stalin stellt hier seine Leben und seine Taten so dar, wie er sie vor dem Sowjetvolk, der ganzen Welt und der Geschichte gesehen haben möchte. Praktisch eine Ergänzung zum Kurzen Lehrgang.

Tod Stalins: 1953 stirbt Stalin in seiner Datscha bei Moskau. Er erleidet einen Schlaganfall und das Personal kommt ihm über Stunden nicht zu Hilfe, weil sich niemand traut, ohne Aufforderung sein Zimmer zu betreten. Auch die herbeigerufene Parteiführung läßt sich Zeit damit, medizinische Hilfe zu holen.

Stalin - Entstalinisierung: 1956 beginnt die Abrechnung mit Stalin. In der so genannten Entstalinisierung werden Verbrechen Stalins beim Namen genannt und verurteilt. Da aber alle noch Lebenden Parteiführer in die Verbrechen verstrickt waren, geschieht dies nur zaghaft und zurückhaltend. Die Abrechnung mit Stalin und dem Stalinismus 1956 beginnt mit der Chruschtschow Geheimrede "Über den Personenkult und seine Folgen". Da Chruschtschow selbst in Verbrechen verwickelt ist, ist die Abrechnung mit diesem Teil der Geschichte der Sowjetunion nur halbherzig und wird bald auch zu großen Teilen wieder zurückgenommen.

Stalin - Verbannung aus dem Mausoleum: 1961 werden Stalins sterbliche Überreste aus dem Lenin Mausoleum auf dem Roten Platz entfernt. Stalin wird endgültig an der Kremlmauer begraben.

Stalin - Stalins Werke und Texte: Auf einer deutschen Internetseite sind zu finden Stalins Werke in 16 Bänden. Weitere Stalin Texte: Über den grossen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion; Geschichte der KPdSU(B) - Kurzer Lehrgang; Stalin: Fragen des Leninismus; Nicht einen Schritt zurück!; Kurze Lebensbeschreibung; K.J. Woroschilow: Stalin und die Streitkräfte der UdSSR; Ludo Martens: Stalin anderes betrachtet; Henri Barbusse: Stalin - eine neue Welt; Lion Feuchtwanger: Moskau 1937; Ulrich Huar: Beiträge Stalins zur sowjetischen Militärwissenschaft und -politik; Die Wahrheit über Stalin (3 Interviews); Zitate über Stalin. Prozessberichte (Moskauer Prozesse): Über die Strafsache des trotzkistisch-sinowjewistischen terroristischen Zentrums (1936); Über die Strafsache des sowjetfeindlichen trotzkistischen Zentrums (1937); Über die Strafsache des antisowjetischen "Blocks der Rechten und Trotzkisten" (1938). 1945: Potsdamer Konferenz (Niederschrift der sowjetischen Delegation von den Verhandlungen). 1945: Potsdamer Abkommen (Mitteilung über die Dreimächtekonferenz von Berlin vom 2. August 1945). 1948: Warschauer Beschlüsse. 1952: Stalin-Note. Prof. Dr. W. I. Kluschin "Die strafende Hand der Revolution" vor dem Gericht der Zeit (Über die Quellen der Metamorphose der "Geschichtsphilosophie" von L. D. Trotzki). Michael Sayers, Albert E. Kahn "Die große Verschwörung". Max Seydewitz "Stalin oder Trotzki". Lenins "Testament". Chruschtschows "Geheimrede" siehe dazu auch "Chruschtschows berüchtigte Rede oder Cacatum non est Pictum (Hingeschissen ist nicht gemalt)". Verfassungen der Sowjetunion. Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und der Sowjetunion. Der Ernst-Thälmann-Verlag der KPD(B) gibt in seiner Schriftenreihe Texte über Stalin heraus. Zur Stalin Werke Homepage: Ansicht Stalin Werke

Bücher Stalin / Stalinismus - Stalin Biografien, Geschichte der Sowjetunion, Kollektivierung, Große Säuberung, bolschewistische Parteiführer

 

 

 

Impressum